DGS#132 – Toni & Sebi in Amsterdam – Wij houden van Nederland

Toni und Sebi von Ausgang Podcast lächeln in die Kamera. Sie stehen vor einem der vielen Seitenarme eines Kanals in Amsterdam, die Sonne scheint.
Wij houden van Nederland, Toni & Sebi in Amsterdam © Ausgang Podcast

Wir lieben Holland: Ein Ausflug nach Amsterdam und ein Podcastupdate, 7 Jahre nach Folge 0

Nach 7 Jahren haben wir in Amsterdam ein Update zur nullten Folge von Ausgang Podcast produziert

Was hat sich in Amsterdam getan? Wie erleben wir die Stadt nach unzähligen Besuchen und warum reizt uns unsere Lieblingsstadt in Holland so sehr? Ihr erfahrt es bei Ausgang Podcast.

Amsterdam ist natürlich nicht die einzige sehenswerte Stadt in Holland. Dennoch zieht es uns immer wieder magisch an und wir fühlen uns bei jedem Besuch wie zuhause. Woran das liegt? Vielleicht am Pragmatismus der Holländer, aber auch am Lebensgefühl in der Stadt. Die Holländer sind einfach Macher und genau das passt auch zu uns. Wahrscheinlich fühlen wir uns hier deshalb auch so wohl.

Unsere Amsterdamreise führte uns im Oktober nicht in den Stadtkern. Dieses mal haben wir unser Hotel in Amsterdam Zaandam gebucht. Das liegt etwas außerhalb. Kommt man in Amsterdam Centraal an und steigt in die RE (ähnlich unserem Regionalexpress) ist man in ca. 20 Minuten dort. Der Vorteil in Zaandam zu übernachten liegt darin, dass die Kurtaxe etwas schmaler ausfällt. In Amsterdam steigt sie 2024. Wir haben schon im September 2023 festgestellt, dass Hotels in Amsterdam mittlerweile relativ teuer geworden sind.

Das Hotel in Zaandam war kein Schnäppchen, aber der Preis noch in Ordnung. Mittlerweile waren wir schon so oft in Hollands Hauptstadt, dass wir unsere Besuche ruhig angehen. Besucht man die Stadt zum ersten oder zweiten Mal besteht wahrscheinlich noch eher der Druck möglichst viel zu erleben. In Folge Null unseres Podcasts haben wir in an der NDSM Werf am Ij Meer aufgezeichnet. Für unser Podcast-Update haben wir es uns im Hotelzimmer gemütlich gemacht.

Zaandam erscheint zunächst wie ein Dorf, hat allerdings über 80.000 Einwohner:innen und ist gar nicht so klein. Wir haben den Ort natürlich auch wieder zu Fuß erkundet und viele schöne Ecken entdeckt. Besonders die vielen alten Häuser durch die man bis in die Gärten schauen kann, haben es uns angetan. Eine größere Einkaufsstraße direkt am Hotel war mit allen denkbaren Geschäften ausgestattet und so hat es uns dort auch an nichts gefehlt.

Die Anreise mit der holländischen Regionalbahn ist super unkompliziert. In Holland findet ihr an allen Bahnhöfen ein Check-in-check-out-System, wie beispielsweise in London. Der Clou: Auch hier ist Kartenzahlung über NFC direkt möglich. Wir haben es anfangs noch mit einer wiederaufladbaren Fahrkarte versucht. Ehrlicherweise war das etwas umständlich, da immer ein bestimmter Betrag auf der Karte sein muss um damit Zahlen zu können. Das steht man auch gerne mal am Terminal und kommt nicht auf den Bahnsteig. Den Stress könnt ihr euch sparen.

Holland mit der Regionalbahn erkunden: Tagesausflug an den Strand von Zandvoort

Was wir zusätzlich zugeben müssen: In Holland sind die Bahnen deutlich pünktlicher und zuverlässiger als in Deutschland. Das gesamte Preissystem ist deutlich übersichtlicher und man kommt schneller von A nach B. Deshalb haben wir dieses Mal auch einen Tagesausflug an den Strand von Zandvoort gemacht. Dorthin gelangt man mit mit der Regionalbahn und einem Umstieg in etwa 25 Minuten. Nach ein paar Minuten Fußweg steht man auch direkt am Strand von Zandvoort.

Unser großes Highlight in Amsterdam hatten wir schon am ersten Abend. Dieses Mal war es keine Sehenswürdigkeit sondern ein Konzert mit Schauspieler und Sänger Noah Reid (wer kennt Schitt’s Creek?). Im alteingesessenen Melkweg, einer sehr bekannten Konzertlocation fand das kleine Clubkonzert statt. Das tolle an Konzertlocations und auch Museen in Hollands Hauptstadt ist die Organisation: Selten halten sich Kultureinrichtungen noch mit Garderoben und Warteschlangen auf.

Nicht nur das Melkweg sondern auch Locations wie das Paradiso bietet seinen Gäst:innen Spinde die mit Münzen gefüttert werden. Verschiedene Fächergroßen lassen großes und kleines Hab und Gut verstauen. Noch besser: Wer keine Münze in der Geldbörse hat, kann dafür sogar mit Karte bezahlen und das Geld vom Konto abbuchen lassen.

Amsterdam entdecken: Am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad

Wer die Stadt entdecken möchte, sollte sich viel zu Fuß durch Amsterdam bewegen. Die kleinen schmalen Straßen sind gut für Spaziergänge geeignet und wer sich traut, kann auch das Rad nehmen. Achtung! Wenn ihr zu langsam fahrt, werdet ihr von Radlerinnen und Radlern aus dem Weg geklingelt. Wer auf dem Radweg läuft und nicht zu Seite geht, wird auch gerne mal geschubst. Toni hat es am eigenen Leib erfahren. Keine Sorge, er wurde nicht verletzt. Aber hier sind die Amsterdamer dann doch etwas rabiat.

Ein Städtetrip lohnt sich das ganze Jahr über, allerdings ist Amsterdam deutlich ruhiger wenn ihr außerhalb der Saison fahrt. Im September war es noch relativ voll, aber das hat uns nicht gestört. Auch November und Dezember lohnen sich, alleine was das weihnachtliche Amsterdam betrifft. Damit aber nicht genug, denn Ende November startet ebenfalls das Amsterdam Light Festival.

Hier gibt’s jedes Jahr entlang der Grachten, auf 7 Kilometern Strecke internationale Lichtkunst. Schon mehrmals waren wir beim Lightfestival zu Fuß unterwegs und es war jedes Ma ein Erlebnis. Wer nicht laufen mag, kann das Lichterfestival auch mit einer Bootstour erleben. Diese sind allerdings auch recht kostspielig. Außerdem könnt ihr euch zu Fuß deutlich flexibler um die Lichtinstallationen bewegen. Für Menschen aus NRW eignet sich auch ein Tagestrip.

Kultur in Amsterdam: Museen entdecken und shoppen gehen

Was wir bei diesem Ausflug auch wieder gelernt haben: Museen solltet ihr im Voraus buchen. Wir standen beim spontanen Besuch des Van Gogh-Museums nämlich vor ausverkauftem Haus. Auch das Rijksmuseum ist ein sehr beliebtes Museum mit der wahrscheinlich größten Kunstsammlung der Niederlande. Hier lohnt sich auch ein Audioguide, den es per App kostenlos gibt. Zusätzlich könnt ihr in der App auch verschiedene Touren durch das Museum planen. Falls ihr euch also nicht entscheiden könnt oder möchtet, lasst euch einfach inspirieren.

Wenn ihr gerne shoppen geht, lohnt sich ein Besuch bei „De Hallen„. Das sind ehemalige Wagenhallen der holländischen Eisenbahn. Diese wurden aufwendig saniert und umgebaut und beherbergen Geschäfte vieler lokaler Händlerinnen und Händler. Für Cineast:innen gibt es ein Kino und für den kleinen und großen Hunger ist mit einem Foodcourt auch gesorgt.

Unser Fazit der beiden Reisen im September und Dezember: Amsterdam lohnt sich zu jeder Jahreszeit, denn die Stadt hat einfach immer etwas zu bieten. Wenn ihr schon mehrmals dort wart, schlaft auch mal außerhalb und nutzt die Regionalbahnen für Tagesausflüge. Wer zu Fuß geht sieht mehr von der Stadt und am besten bucht ihr Aktivitäten und Museen im Voraus

Noch mehr Interviews bei Ausgang Podcast: Jetzt gleich weiterhören!

Der Blogpost reicht euch nicht? Dann hört jetzt die ganze Folge Ausgang Podcast in Amsterdam. Wenn ihr mögt, hört zum Vergleich auch Folge 0 von Ausgang Podcast, unsere allererste Folge. Alle weiteren Interviews von Ausgang Podcast könnt ihr hier und überall nachhören wo es Podcasts gibt. Folgt uns auf Instagram und erfahrt im Ausgang Podcast Linktree wo ihr uns noch erreichen könn

Wir haben für euch zum Weiterhören natürlich auch wieder Hörtipps. Im November 2023 waren wir in Barcelona und haben zum ersten Mal die Hauptstadt Kataloniens erkundet. Wenn ihr euch für Start-Ups und Selbstständigkeit interessiert, hört unser Interview mit Mary und Flo vom Digitale Nomaden Podcast. Die beiden haben uns erzählt wie sie im umgebauten Van leben und dort arbeiten wo andere nur Urlaub machen.



In der Episode "DGS#132 – Toni & Sebi in Amsterdam – Wij houden van Nederland" sind zu hören:


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