DBS#35 – Ana Jovanovic – Schule der Vielfalt trifft Lachyoga

ANA JOVANOVIC UEBER SCHULE DER VIELFALT UND LACHYOGA IM INTERVIEW BEI AUSGANG PODCAST
©Ana Jovanovic

Ana Jovanovic engagiert sich für „Schule der Vielfalt“ und unterrichtet Lachyoga

Ana ist Lehrerin an einer Sekundarschule zwischen Köln und Düsseldorf und engagiert sich für das Antidiskriminierungsprojekt „Schule der Vielfalt“. Außerdem unterrichtet sie Lachyoga und hat uns im Interview direkt am Mikro zu einer Übung animiert. So viel sei verraten: Es wirkt sofort!

Wir starten unser Podcast-Jahr 2022 mit einem positiven Blick und viel guter Laune. Anders war unser Gespräch mit Ana gar nicht möglich, denn sie sprüht einfach vor Energie. Diese bringt sie auch im Projekt „Schule der Vielfalt“ unter, bei dem es um mehr Akzeptanz und Sichtbarkeit geschlechtlicher Vielfalt im Bildungsbereich und dessen Vermittlung geht.

Bei uns in NRW ist Schule der Vielfalt unter anderem in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften tätig und schult diese für den Umgang sämtlicher Themen rund um LGBTQIA+, die Schüler:innen und Schulen im Allgemeinen betreffen. Im Jahr 2008 gegründet, startete die Organisation zunächst unter dem Namen „Schule ohne Homophobie – Schule der Vielfalt“. Heute wächst sie stetig weiter und kooperiert mit verschiedenen anderen queeren Organisationen wie zum Beispiel SCHLAU NRW oder der Rosa Strippe e.V.

Ana Jovanovic lebt selbst offen lesbisch und ihr Engagement und die Mitarbeit bei Schule der Vielfalt sind für sie auch deshalb eine Herzensangelegenheit. Auch, weil sie selbst den Schulalltag bunter und vor allem offener gestalten möchte. Dazu gehört unter anderem auch das Gendern im allgemeinen Sprachgebrauch gegenüber der Schüler:innnen. Diese kommen so schon sehr früh mit der Thematik in Berührung und berichten Ana oft ganz stolz davon, dass sie es selbst angewendet haben.

Warum das wichtig ist? Natürlich steht auch hier die Aufmerksamkeit und der Respekt gegenüber anderer Menschen an erster Stelle und schafft so ganz behutsam ein Bewusstsein dafür, dass es auch sprachlich nicht nur schwarz oder weiß gibt.

Vielfalt auch in den allgemeinen Sprachgebrauch integrieren

Nur weil Menschen beispielsweise männlich oder weiblich gelesen werden, müssen sie sich nicht automatisch als männlich oder weiblich empfinden. Auch hier gibt es bereits unter jungen Schüler:innen und Heranwachsenden genauere Tendenzen und teils schon ganz klare Vorstellungen, wer sie eigentlich sind und wie sie angesprochen werden möchten. Dazu gehört auch die Verwendung des richtigen Pronomens. Wer als ansprechende Person nicht sicher ist wie das Gegenüber angesprochen werden soll, kann einfach nach dem bevorzugten Pronomen fragen. Diese sind nur kleine Beispiele die Ana Jovanovic mit Schule der Vielfalt in ihrem Berufsalltag einbringt. Auch über Workshops und Fortbildungen vermittelt sie mit ihren Kolleg:innen regelmäßg Wissen an Lehrkräfte und Pädagog:innen.

Lachen ist die beste Medizin

Ein zweites Herzensprojekt von Ana ist Yoga. Damit kam sie schon während ihres Studiums in Berührung, es machte ihr einfach Spaß und sie mache eine Ausbildung um auch selbst Yoga unterrichten zu können. Speziell über das Lachyoga wollten wir gerne mehr wissen. Dazu hat uns Ana direkt während unserer Aufzeichnung eine kleine Übung gezeigt und wir können sagen, dass der Effekt auch im Interview hörbar ist. Lachyoga ist natürlich nicht von Ana erfunden worden, aber es macht die Welt sofort ein bisschen fröhlicher und jede:r sollte es mal probiert haben.

Weitere Infos:

Wenn ihr mehr über Ana und ihre Arbeit erfahren wollt, dann folgt ihr auf Instagram.

Mehr über „Schule der Vielfalt“ erfahrt ihr hier und auf Instagram. Die Organisation ist deutschlandweit tätig und eine Übersicht dazu und wie ihr euch auch selbst engagieren könnt, gibt es hier.

Wir haben vor einiger Zeit auch ein Interview mit Anas Schwester Mili geführt, das ihr an dieser Stelle nachhören könnt. Sie ist Musical-Darstellerin und Sängerin und wir haben mit ihr über ihren Beruf gesprochen und über Nachhaltigkeit, für die sich Mili ständig engagiert. (Anm.d.Red.: Das Interview entstand Anfang 2020, vor der Pandemie)

Auch wir freuen uns natürlich immer über neue Hörer:innen und wenn ihr nichts mehr verpassen möchtet, folgt uns auf Instagram. Dort gibt es regelmäßig Neuigkeiten zu unseren Interviews und Gäst:innen.
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